Durch „Adaptive-Case-Management“ (ACM) zu mehr Flexibilität im BPM

CDI AG erneut Mitautor eines BITKOM-Leitfadens des Arbeitskreises „Software Architektur“.

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.Die Publikationen des Berliner Bundesverbandes BITKOM e. V. (Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.) bieten Fach- und Führungskräften aktuelle Informationen zu unterschiedlichen Themen der ITK-Branche. In diesem Kontext beschäftigt sich der Arbeitskreis „Software Architektur“ seit einiger Zeit mit dem Thema „Business-Process-Management“ (BPM). Als Experten im Bereich BPM konnte sich die CDI AG hier bereits an dem BITKOM-Leitfaden Business-Process-Management beteiligen (siehe: hier). Nun folgt zum Trendthema „Adaptive-Case-Management“ (ACM) als Teildisziplin des Geschäftsprozessmanagements ein neues Nachschlagewerk (siehe: hier), an dem die CDI AG erneut mitgewirkt hat.

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Erfolg durch mehr Flexibilität

Adaptive-Case-Management (kurz: ACM) ist laut BITKOM e. V. eines der aktuellen Trendthemen der Branche, da es im Gegensatz zum klassischen BPM den Fokus verstärkt auf den Faktor Flexibilität legt und Unternehmen so neue Möglichkeiten im Kontext ihrer Geschäftsprozesse eröffnet. Dabei lässt sich Adaptive-Case-Management als positive Ergänzung zum Business-Process-Management verstehen, dessen Einsatz sich insbesondere bei wissensintensiven Prozessen eignet. Denn der Ansatz des ACM zielt darauf ab, Licht in die oft intransparent ablaufende Wissensarbeit in Unternehmen zu bringen, diese zu strukturieren sowie zielorientierter und somit auch effizienter zu gestalten. Statt mittels starrer und standardisierter Vorgehensweisen Prozesse zu führen, werden beim ACM kontextbasierte Vorschläge zur Zielerreichung gemacht. Dennoch ist ACM keine universelle Alternative zur Prozessautomatisierung. Vielmehr handelt es sich um zwei Konzepte, die sich je nach Bedarf sinnvoll ergänzen lassen.

Auf dem Weg zur „lernenden Organisation“

Beim ACM stehen weniger die Prozesse selbst im Vordergrund, als vielmehr der situative „Fall“ (z. B. ein Projekt, ein Wirtschaftsgut oder eine Dienstleistung) und die damit verbundenen Handlungen. Dabei „lernt“ das ACM-Werkzeug im Laufe der Zeit aus besonders erfolgreichen Vorgehensweisen und dokumentiert diese, so dass sie anderen Teammitgliedern zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird dem einzelnen Mitarbeiter ein größerer Handlungsspielraum zuteil, da er aufgrund eigener Erfahrung selbst entscheiden kann, welche Aktivität er als nächstes vollzieht. Andere Mitarbeiter können wiederum von seinen positiven Erfahrungen profitieren.

Sinnvoller Einsatz je nach Kontext

Der Einsatz des ACM-basierten BPM ist somit vor allem dann sinnvoll, wenn es sich um wissensintensive (Teil-) Prozesse handelt, deren Standardisierung keinen unternehmerischen Vorteil bieten würde. Weiterhin ist diese Form der flexiblen IT-Unterstützung geeignet, wenn eine Lösung erarbeitet werden soll, die stetig „lernt“ und erfolgreiche Vorgehensweisen transparent dokumentiert – und dann, wenn die am Prozess beteiligten Mitarbeiter aufgrund ihrer Expertise selbst Entscheidungen treffen können sollen, statt vorgegebenen Handlungsmustern stringent folgen zu müssen.

Rahmeninformationen:

Publikationstitel: Adaptive-Case-Management – Leitfaden und Nachschlagewerk (Veröffentlichung: 2013)

Herausgeber: BITKOM e. V. (Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.)

Haupt- und Co-Autoren der CDI AG: 

Stefan Scheid, Senior Consultant

Christian Deist, Senior Consultant

Zielgruppe: Der Leitfaden richtet sich vornehmlich an Fach- und Führungskräfte und bietet einen aktuellen und hilfreichen Überblick sowie Einstieg für die Nutzung von Adaptive-Case-Management im eigenen Unternehmen.

Bezugsquelle: Der Leitfaden steht hier zum Download bereit. Weitere Informationen rund um das Thema BPM und ACM finden Sie auch über den Branchenverband BITKOM e. V. unter:

https://www.soa-know-how.de

https://www.soa-know-how.de/BPM

https://www.soa-know-how.de/ACM

Preis: Der Leitfaden wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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Weitere Informationen finden Sie unter: www.bitkom.org